Wie eröffnet man ein Atelier? Ich habe alle Tipps für euch

Ein Bild von Pinseln und Farbkästen

Die Zeiten im Moment sind nicht die besten, um ein Atelier zu eröffnen, doch irgendwann werden wir uns erholen und vielleicht bessere Chancen haben als zu vor. Wer weiß, ob nicht doch irgendwann das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird und Kunst einen höheren Stellenwert dadurch bekommen. Trotzdem soll dieser Artikel eine Hilfe sein, um die ersten Schritte für den eigenen Traum einzuleiten.

Welches Atelier soll es werden? Ein Atelier für eine Ausstellung oder zur Gestaltung

Diese Frage sollte sich jeder im Vorfeld stellen, der ein Atelier eröffnen möchte. Schließlich gibt es Unterschiede bei den beiden Räumlichkeiten. Während ein Maler Atelier zum Beispiel in einer Wohnung oder Keller sein kann, sollte ein Ausstellungsatelier in einem Laden sein. Dort, wo Menschen vorbeikommen, eventuell spontan Bilder kaufen oder diese betrachten möchten. Kellerabteile sind günstiger als Ladengeschäfte. Wer ein Ladengeschäft anmietet, muss mit mindestens 1000 Euro pro Monat rechnen. In einigen Städten und vor allem in frequentierten Straßen sind die Mieten noch teurer. Solch ein Laden macht keinen Sinn, wenn dieser in der Einöde ist. Deswegen sollte es auch eine Top Adresse sein.

Zum Einstieg empfiehlt sich ein Praktikum in einem Atelier – Kontakte könnten immer helfen

Es gibt viele bestehende Atelier. Ein Praktikum empfiehlt sich, um den Alltag kennenzulernen. Auch können die Besitzer dabei helfen, damit man selbst erfolgreicher wird. Schließlich kommen viele andere Künstler, Presseleute und Co in den Laden. Wenn man sich bereits kennt, wird es später einfacher bekannt zu werden. Wer in Zukunft sein eigenes Atelier aufmacht, wird eventuell vom Atelier empfohlen, wo das Praktikum stattfand oder man ladet die wichtigsten Kunden direkt ein.

Erfahrung ist das A und O. Viele stellen sich ein Atelier so einfach vor. Doch auch dies ist ein Beruf, denn man können muss. Das schwierige ist meist die Pressearbeit an sich. Ohne Kontakte ist es schwer Fuß zu fassen. Selbst, wenn es ein Ladengeschäft in einer guten Gegend ist. Sind die Kunstwerke noch nicht bekannt, lassen sich nur wenige dazu verleiten welche zu kaufen. Hinzu kommt, dass diese nicht zu teuer sein sollten am Anfang. Dies deckt wieder nicht die Miete. Ein ewiger Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt.

Der perfekte Einstieg ist in deren eigenen vier Wänden – von dort aus kann sich jeder steigern

Wer erst zum Malen, oder kreieren beginnt, tut dies am besten in den eigenen vier Wänden. Nach einer Weile, wenn genügend Werke vorhanden sind, sollte man eventuell eine Ausstellung veranstalten. Dies ist zum Beispiel bei Ärzten möglich oder auch in Lokalen. Diese hängen die Bilder gerne auf oder präsentieren sie. Es gibt viele Möglichkeiten und diese sollte man als Künstler auch nutzen. Nach und nach erreicht man so mehr Bekanntheit und wird auch mehr Menschen in das Geschäft locken, sobald es eine Eröffnung gibt.

Statt ein Laden in der Stadt rentiert sich manchmal ein Online Shop bzw. eine Galerie. Dort kann der Künstler ferner seine Bilder ausstellen und der breiten Maße präsentieren. Bilder oder Fotografien lassen sich online zum Beispiel als Leinwand oder Poster verkaufen. Auch Karten und ähnliches sind möglich. Hier sollte man wahrhaftig kreativ sein, um Geld in die Kasse zu bringen.

Künstler sind meist arme Zeitgenossen, außer sie werden entdeckt und groß gemacht. Vergangene Maler schafften dies erst nachdem Tod. So lange muss heute keiner warten. Es gibt viele Möglichkeiten.

Ein weiterer Weg wäre Instagram, dort werden Fotos geteilt in aller Welt. Wer gute Bilder malt oder Fotos schießt, bzw. Kunstwerke erstellt, findet Kunstliebhaber auch im Web. Jetzt, in Zeiten der Corona Krise ist dies der ideale Zeitpunkt, um online zu gehen. Die Menschen suchen im Web Trost. Selbst die großen Museen machen es so. Sie bieten zum Beispiel Online Führungen an und präsentieren täglich Kunstwerke.

Kunst ist frei und sollte mehr gefördert werden, keine Frage. Dies sollte man nur jetzt nicht diskutieren. Aber im Moment bietet sich die Möglichkeit neue Kunstwerke zu erschaffen. Wann, wenn nicht jetzt. Künstler, die nicht gebucht werden oder ihren Job nicht ausleben können, sollten sich die zurückziehen und es fließen lassen. Nach der trüben Zeit kommt die Auferstehung. Die Menschen werden sich danach vor allem auf die schönen Dinge des Lebens besinnen. Dazu gehört die Kunst auf jeden Fall dazu. Gutes Gelingen.

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